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GfH-Ehrenmitgliedschaft für Professor Dr. Margareta Mikkelsen

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Als 1971 in Paris die erste Bänderungsnomenklatur für menschliche Chromosomen definiert wurde, gehörte Margareta Mikkelsen zu den ersten Unterzeichnern dieser weltweit anerkannten "Standardisation in Human Cytogenetics".

Zu den Kerngebieten ihrer Forschungstätigkeit zählte das Down-Syndrom und das Fragile X-Syndrom. Margareta Mikkelsen interessierte sich für die Mechanismen chromosomaler Fehlverteilungen und suchte nach den Ursachen für die Verdreifachung des Chromosoms 21. Darüber hinaus war Professor Mikkelsen entscheidend an der Einführung der pränatalen Diagnostik in Dänemark beteiligt. Sie gehörte zu den ersten in der Humangenetik, die zytogenetische Diagnostik an Amnionzellen und an Chorionzotten in Europa angewandt hat. Aufgrund ihrer langjährigen Erfahrungen in Dänemark und ihrer fachlichen Kompetenz war Margareta Mikkelsen Mitglied im Fachbeirat der Deutschen Forschungsgemeinschaft, als in Deutschland durch das Schwerpunktprogramm "Pränatale Diagnostik genetisch bedingter Defekte" (1973-1978) vorgeburtliche Untersuchungsmethoden eingeführt wurden.

Seit Einführung der Pränatalen Diagnostik beteiligte sich Professor Mikkelsen intensiv an den Diskussionen um die ethischen und sozialen Aspekte genetischer Diagnostik. Sie wurde Mitglied vieler wissenschaftlicher Fachgesellschaften im In- und Ausland.

Für ihr Lebenswerk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Preise:

  • NOVO Preis – dem dänischen "Nobelpreis"
  • Die Goldmedaille der dänischen Royal Academy – eine Auszeichnung die M. Mikkelsen von der dänischen Königin für ihre Pionierleistungen im Bereich des Down-Syndrom erhielt.
  • der Klein-Preis der dänischen Medical Association für ihre Forschungstätigkeiten im Bereich Pränataler Diagnostik
  • Odd-Fellow-Lodge-Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen
  • Hartmann-Preis für ihren Einsatz für die Menschlichkeit
  • Verleihung des Ordens "Knight First Class of the Order of Dannebrog" (dänische Auszeichnung für verdiente Bürger)

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Dr. rer. biol. hum. Christine Scholz

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