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GfH-Jahrestagung 2005, Halle/Saale
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Die gemeinsame Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft
für Humangenetik, der Österreichischen Gesellschaft
für Humangenetik und der Schweizerischen Gesellschaft
für Medizinische Genetik findet in der Zeit vom
9.-12.3.2005 in Halle/ Saale unter der Leitung des Tagungspräsidenten
Prof. Dr. Ingo Hansmann (Institut für
Humangenetik und Medizinische Biologie, Halle/Saale)
statt. Erwartet werden über 800 Teilnehmer aus
allen europäischen Staaten und den USA, die sich
mit neuesten Forschungsergebnissen auf dem Gebiet der
Klinischen Genetik und der Analyse des menschlichen
Genoms beschäftigen werden. Unter den anwesenden
Wissenschaftlern wird es vor allem um die neuesten Erkenntnisse
der Tumorgenetik sowie um die Bedeutung von Chromosomen-Endstücken
(Telomeren) für die Entstehung von Krankheiten
und die Prozesse des Alterns gehen. Ein weiterer Schwerpunkt
liegt auf den molekularen Ursachen von Herzfehlern und
der Frage, welche weitreichenden Funktionen die beiden
Geschlechtschromosomen X und Y für den Organismus
sowie für Erkrankungen haben, die nur von Müttern
vererbt werden können. Die aktuellen Ergebnisse
der Grundlagenforschung stehen in engem Zusammenhang
mit Entwicklung neuer Diagnostikmöglichkeiten:
deshalb sind der Einsatz genetischer Testverfahren,
die dazugehörige umfangreiche genetische Beratung
sowie Maßnahmen zur Qualitätssicherung weitere
wichtige Themen dieser Tagung.
Ein Hauptthema des diesjährigen Humangenetikerkongresses
stellt die Epigenetik dar, der auch
der öffentliche Abendvortrag am Donnerstag, den
10.3.2005, gewidmet ist. Gastredner Wolf Reik aus Cambridge
(UK) stellt den spannenden „Kampf der
Geschlechter im Genom“ dar und erläutert
die Bedeutung der elterlichen Prägung für
Biologie und Medizin.
Was folgt nach der Entschlüsselung des Genoms?
Welche genetischen Netzwerke sind an der Entstehung
von Krankheiten beteiligt? – diese und andere
zentrale Fragen der „postgenomischen molekularmedizinischen
Ära“ versucht Giulio Superti-Furga
vom Forschungszentrum für Molekulare Medizin in
Wien in seinem Plenarvortrag am Samstag, den 12.3.2005,
zu beantworten.
Das
detaillierte Tagungsprogramm
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Pressekontakt Dr. rer. biol. hum. Christine Scholz
Deutsche Gesellschaft für Humangenetik e.V.
Inselkammerstr. 5
82008 München-
Unterhaching
Tel. (0)89/61 45 69 59
Fax (0)89/55 02 78 56
Email presse@gfhev.de
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