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Schüler und Lehrer mit der Humangenetik im Dialog

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Die Ankündigung der gemeinsamen Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (GfH) und des Verbandes deutscher Biologen (vdbiol) für Gymnasien aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen findet überaus große Resonanz. Über 600 Schüler und Lehrer haben sich bereits für den Informationsnachmittag am 10.3.2005 angemeldet, der während des bundesweiten Kongresses der Humangenetiker in Halle/Saale stattfinden wird.

„Mit dieser Veranstaltung haben wir versucht mit Schülern und Lehrern in einen frühen Dialog über aktuelle Forschungsergebnisse auf einem modernen Gebiet der Biomedizin zu treten. Die Resonanz ist beeindruckend und macht deutlich, wie aufgeschlossen und wißbegierig junge Menschen sein können, wenn Ihnen entsprechende Angebote unterbreitet werden und sich die Wissenschaft aus dem „Elfenbeinturm“ begibt“, äußert sich der Tagungspräsident Prof. Dr. Ingo Hansmann, und sieht dies als ein Zeichen für das große Interesse an den aktuellen Fragen der Genomforschung sowie den Möglichkeiten und Grenzen der Gendiagnostik. Gerade in den Schulen, vor allem im Fach Biologie, aber auch in der Bevölkerung besteht nach wie vor ein großes Informationsbedürfnis, Genaueres darüber zu erfahren, was mit Gentests gemeint ist, wie Genveränderungen die Entwicklung und Gesundheit eines Menschen beeinträchtigen können und welche Bedeutung der Forschung auf diesen Gebieten zukommt. Diese und viele weitere Fragen werden ausgewiesene Fachleute der Humangenetik in Deutschland gemeinsam mit Schülern und Lehrern erörtern auf der gemeinsamen Veranstaltung mit dem Verband dt. Biologen (Landesverband Sachsen-Anhalt) am 10. März ab 14 Uhr im Audimax der Universität Halle/Saale, Universitätsplatz 10.

Aus dem Programm:

  • Das Genom des Menschen: Von der Genkarte zum Gen (Prof. Dr. Karl Sperling, Berlin)
  • Wie entsteht Krebs und was kann die genetische Forschung zur Diagnose und Therapie beitragen?
    (Prof. Dr. Claus R. Bartram, Heidelberg)
  • Gendiagnostik, Möglichkeiten und Grenzen in der Vorhersage erblicher Erkrankungen
    (Priv. Doz. Dr. Reiner Siebert, Kiel)
Geplant ist auch der Besuch der Industrieausstellung und Gespräche mit Selbsthilfegruppen.

Mit eingeschlossen ist die Einladung zum öffentlicher Abendvortrag um 20.00 Uhr: Dr. Wolf Reik aus Cambridge, England wird den Kampf der Geschlechter im Genom erläutern und die Frage nach der Bedeutung der elterlichen Prägung für Biologie und Medizin stellen.

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Dr. rer. biol. hum. Christine Scholz

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