Die Deutsche Gesellschaft für
Humangenetik e.V.(GfH) wurde 1987 gegründet.
Zu ihren zentralen Aufgabe gehört es, die Humangenetik
auf allen Gebieten der Forschung, Lehre und Praxis zu
fördern. Dies erfolgt insbesondere durch wissenschaftliche
Tagungen zur Veröffentlichung neuer Ergebnisse
und durch Arbeitsgemeinschaften, die sich mit der Forschung
und der praktischen Bedeutung bestimmter Teilgebiete
befassen. Zu den Aufgaben gehört die Zusammenführung
der verschiedenen Forschungs- und Arbeitsgebiete der
Humangenetik.
Die GfH arbeitet eng mit anderen deutschen, europäischen
und internationalen wissenschaftlichen Fachgesellschaften
zusammen. Sie gibt die Zeitschrift
medizinischegenetik
heraus. Arbeitsteilig übernehmen Vorstand und seine
Kommissionen Aufgaben im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit
durch Stellungnahmen zu medizinischen, ethischen, sozialen
und rechtlichen Fragestellungen.
Die Akademie
Humangenetik – als feste Einrichtung der GfH
– bietet Weiter- und Fortbildungskurse für
Ärzte und Naturwissenschaftler im Bereich Humangenetik
an.
Die Schaffung von Standards und Leitlinien gehören
zu den zentralen Aufgaben der GfH im Bereich der Qualitätssicherung
humangenetischer Leistungen.
Für Naturwissenschaftler hat die GfH den eigenen
Ausbildungsgang Fachhumangenetiker/in
(GfH) geschaffen und damit für die innerhalb
der Humangenetik in der Krankenversorgung tätigen
Biologen eine qualifizierende Berufsbezeichnung geschaffen.
Die GfH ist in allen Bereichen der Humangenetik der
zentrale Ansprechpartner für Wissenschaft, Forschung,
klinische Anwendung und praktische Umsetzung.
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