Ausgabe 31.3.2016

Prof. Dr. Klaus Zerres, AachenLiebe GfH-Mitglieder, liebe Kolleginnen und Kollegen,

zum Ende meiner vierjährigen Amtszeit möchte ich Sie nach der erfolgreichen und schönen Jahrestagung in Lübeck noch einmal über einige unserer Aktivitäten informieren, gleichzeitig möchte ich allen Mitstreitern für deren Aktivitäten herzlich danken.

Beste Grüße auch im Namen des GfH-Vorstandes

Ihr Klaus Zerres


 

Jahrestagung 2016 in Lübeck
Überlegungen des Vorstandes zur zukünftigen Tagungsstruktur

Ein großes Kompliment gilt Gabriele Gillessen-Kaesbach als Tagungspräsidentin und unserer Geschäftsführerin Frau Christine Scholz und ihrem Team. Man stelle sich vor, da kommt gewissermaßen mitten in der heißen Planungsphase - 5 Monate vor der Tagung - die Meldung, dass der Tagungsort nicht mehr genutzt werden kann. Nach einer anfänglichen Unsicherheit, ob nicht doch noch, kam dann die finale und richtige Entscheidung: Nein, es geht nicht. Es gab viele Überlegungen, den richtigen Tagungsort zu finden. Trotz gewisser Einschränkungen, die aber am Ende verschmerzt werden konnten, war das "Hotel Hanseatischer Hof" als Tagungsort hervorragend geeignet und die Tagung, dank der kreativen Lösungen der verschiedenen Teams sehr gelungen. Nur durch die eingespielte hochprofessionelle GfH-eigene Tagungsorganisation unter Leitung des GfH-Vorstandes in enger Abstimmung mit den jeweiligen Tagungspräsidenten können wir die Teilnahmegebühren weiterhin niedrig halten, was mit einem kommerziellen Kongressorganisationsanbieter nicht möglich wäre. 
   
Danken möchte ich aber auch unserer Programmkommission - und namentlich seinem Vorsitzenden Herrn Christian Kubisch - die für die Programmgestaltung maßgeblich verantwortlich ist. Für die GfH steht als wissenschaftliche Fachgesellschaft natürlich die Wissenschaft im Mittelpunkt.

Um auch zukünftig den sich ändernden Bedürfnissen einer größer werdenden Anzahl unserer Mitglieder, die außerhalb der Universitäten tätig sind, Rechnung zu tragen, werden wir im Rahmen unserer Jahrestagungen unsere deutschsprachigen Fortbildungsangebote ausbauen. Darüber hinaus möchten wir dem vermehrt geäußerten Wunsch nachkommen, uns auch bei zukünftigen Tagungen wieder verstärkt dem Thema der Qualitätssicherung genetischer Diagnostik zuzuwenden.

Das neue Format der „Pro und Contra Sessions“ - 2016 zum ersten Mal besetzt mit Themen wie "PID" und "Personalisierte Medizin" - gibt uns die Möglichkeit, interessante gesundheitspolitische Themen kontrovers zu diskutieren, auch der „Talk nach 12“ ( in Lübeck als Forum zur Diskussion der Schnittstellen von Molekularpathologie und Humangenetik gedacht) soll den interdisziplinären Dialog fördern, um ins Gespräch mit anderen Fachgesellschaften zu kommen, eigene Standortbestimmungen vorzunehmen und die Breite des Faches aufzuzeigen.

Die extreme thematische Fülle erschwert jedoch die Programmgestaltung, das Angebot ist sehr gedrängt, die Poster hätten noch mehr Aufmerksamkeit verdient. Der Vorstand hat sich daher in Lübeck für die Verlängerung der Tagung um einen Tag ausgesprochen, um diesen Wünschen besser gerecht werden zu können. Programmkommission, die Tagungspräsidenten und der neue Vorstand werden diese Überlegungen weiter entwickeln.

Wir möchten nicht unerwähnt lassen, dass der diesjährige GfH-Vortragspreis an Dr. rer. nat. Alexander Hoischen (Nijmegen, NL) und seine Autorengruppe ging. Die drei GfH-Posterpreise 2016 erhielten J. Stanurova, I. Braenne und M.A. Keller gemeinsam mit ihren jeweiligen Ko-Autoren. Der Humangenetik-Promotionspreis 2016 wurde Dr. rer. nat. Lisa Pahl überreicht. Wir freuen uns über die gewürdigten Arbeiten und gratulieren den Preisträgern sehr herzlich.


Bitte zur Teilnahme an der Online-Befragung!

Um Ihre Wünsche und Bedürfnisse noch besser wahrnehmen zu können, möchten wir Sie herzlich einladen, Ihre Meinung zur Tagung in unserer Onlinebefragung zu äußern. Obwohl sich unsere Befragung vor allem an die Tagungsteilnehmer richtet, ist die Beteiligung anderer Mitglieder ebenfalls willkommen.  

          

 

Dialog mit Selbsthilfegruppen

Da in diesem Jahr aus räumlichen Gründen die Präsentation von Selbsthilfegruppenständen nicht möglich war, traf es sich gut, dass im Rahmen der Lübecker Jahrestagung der lange vorbereitete Dialog mit Selbsthilfegruppen stattfand. Dank gilt hier vor allem Herrn H.-Joachim Schindelhauer-Deutscher, der diese Veranstaltung maßgeblich vorbereitet hat. Die lebendige Diskussion hat deutlich gemacht, dass die vor Jahren teilweise noch sichtbaren Gräben zwischen Vertretern von Selbsthilfegruppen und Humangenetikern überwunden sind. In eindrucksvollen Statements wurden vielmehr die Erwartungen hinsichtlich der wachsenden diagnostischen Möglichkeiten unseres Faches hervorgehoben wie die Hoffnung auf die Präimplantationsdiagnostik unterstrichen. Eine derartige Diskussion sollte manch einem Kritiker unseres Faches empfohlen werden.              

 

 

Honorarsituation

Auch für das vergangene Jahr galt, dass die notwendigen Diskussion um die angemessene Entlohnung genetischer Dienstleistungen eher noch einmal an Härte zugenommen habt. Die GfH hat sich im engen Schulterschluss und in Abstimmung mit dem BVDH an dieser Diskussion aktiv beteiligt. Mein Dank gilt daher Frau Evelin Schröck als Sprecherin unserer Kommission für die diagnosebezogenen Abrechnungsmodelle. In einer gemeinsamen Sitzung von GfH-Vorstand mit den Mitgliedern ihrer Kommission haben wir versucht,  gemeinsame Positionen auszuloten, wobei ein zentraler Punkt die unbefriedigende Situation der Nichtabrechenbarkeit der NGS bzw. Paneldiagnostik ist. In den vergangenen Monaten ging es um eine komplexe Novellierung des EBM, die inzwischen vom Bewertungsausschuss beschlossen wurde und mit Wirkung vom 1. Juli 2016 in Kraft treten wird. Die Ergebnisse der Diskussionen mit den Entscheidungsträgern waren nicht wirklich befriedigend. Es kann vermutet werden, dass eine Kürzung der Ausgaben durch die EBM-Novellierung beabsichtigt ist. Es ist im ersten Schritt eigentlich auch nicht wirklich gelungen, die Abrechenbarkeit von NGS-Angängen und  Panels sachgerecht durchzusetzen. Hier wurde lediglich ein bescheidener Anfang gemacht, die Situation bleibt aber unbefriedigend. 

Mein Dank gilt auch Brigitte Schlegelberger, Reiner Siebert und dem Vorsitzenden unserer Kommission Somatische Tumorgenetik Harald Rieder, die sich für die GfH an den vielen Aktivitäten in dieser Sache beteiligt haben. Der rasante methodische Fortschritt unseres Faches mit Stichworten wie pränatale Arrays vor allem aber der NGS-Technologien stellt unser Fach ebenso wie die Analyse fetaler DNA im mütterlichen Blut vor große Herausforderungen und wird uns sicher noch lange in Atem halten. Für die konstruktive und immer an der Sache orientierte Zusammenarbeit mit dem Vorstand des BVDH und seinem Präsidenten, Herrn Nicolai Kohlschmidt, gilt mein Dank.

 

 

Vorschläge für eine Paneldiagnostik

Die GfH wird in Kürze Vorschläge für sinnvolle Panels machen, die wir unseren Gesprächspartnern als Diskussionsgrundlage unterbreiten können. Mein Dank gilt an dieser Stelle Olaf Rieß und Reiner Siebert, die diese Aufgabe für die GfH in die Hand genommen haben. Grundlage für die Vorschläge ist unter anderem EuroGentest NGS panel data collection, die mit Hilfe einer für dieses Vorhaben von der GfH finanzierten Mitarbeiterin als Vorlage für die endgültigen Vorschläge dienen soll. Zu diesem Zweck wurde bewusst auf eine sichtbare aktive Autorenschaft möglichst vieler Kolleginnen und Kollegen verzichtet, um den Erstellungsprozess in diesem ersten Schritt nicht zu verzögern.       

 

 

Auch die Universitätseinrichtungen müssen wirtschaftlich arbeiten, Schwerpunkt muss aber die Forschung sein!

Es sollte eine Konfrontation zwischen Einrichtungen in der Niederlassung mit Universitätseinrichtungen vermieden werden. Die scharfe Wirtschaftlichkeitskontrolle der Universitätsinstitute legt die Handlungsspielräume der Universitätseinrichtungen in hohem Maße fest bzw. schränkt sie ein. Es herrscht darüber hinaus in vielen Einrichtungen ein großer Investitionsstau, der kurzfristige Entscheidungen und notwendige Innovationen kaum zulässt. Die Insider wissen, dass der Kampf um die weniger werdenden Drittmittel sehr viel härter geworden ist. Für die Stellung unseres Faches in den Fakultäten ist es daher umso wichtiger, uns wissenschaftlich exzellent zu positionieren. Hierzu bietet unser Fach überragende Möglichkeiten. Ich habe mich daher über die Initiative für ein DFG-Schwerpunktprogramm zum Thema "NGS", zu der wir einen Anstoß geben konnten, sehr gefreut.     

 

 

GfH-Verlautbarungen

Zu nennen sind hier gemeinsam mit dem BVDH verabschiedete Stellungnahmen zur Frage der somatischen Genetik. In den kürzlich gemeinsam mit dem BVDH formulierten Kernkompetenzen haben wir nochmals sehr deutlich betont, dass die somatische Tumorgenetik auch in den Aufgabenbereich unseres Faches gehört. Kooperative Modelle, wie sie an vielen Standorten praktiziert werden, sind vor allem im Interesse der hochwertigen Patientenversorgung sinnvoll. Mein Dank gilt den Mitgliedern der Kommission für Grundpositionen und ethische Fragen und ihrer Sprecherin Sabine Rudnik-Schöneborn sowie der Leitlinienkommission und stellvertretend ihrem Sprecher Herrn Andreas Dufke. Neben dem laufenden „Leitliniengeschäft“ z.B. zum Mammakarzinom, Ovarialkarzinom, PTEN-Hamartomen, Down-Syndrom und Parkinson Syndrom gab es vor allem intensive Aktivitäten im Zusammenhang mit der Novellierung unserer S2k-Leitlinie “Humangenetische Diagnostik und Genetische Beratung“. Hierzu hat es Anfang Februar 2016 ein Leitlinien-Arbeitstreffen in Fulda gegeben, an dem insgesamt 56 Personen teilgenommen haben, darunter 19 Vertreter aus anderen Fachgesellschaften. Allen die für uns an den Leitlinien mitgearbeitet haben, gilt mein herzlicher Dank. GfH-Stellungnahmen sind und bleiben ein zentrales Instrument des politischen Gestaltungswillens, die eine intensive Diskussionen voraussetzen und Abstimmungsprozesse erfordern. 

 

 

Akademie Humangenetik

Auch im vergangenen Jahr wurde das Kursangebot der Akademie gut angenommen und ausnahmslos mit guten bis sehr guten Noten evaluiert. Darunter war auch ein weiterer 72-Stunden-Kurs zur Erlangung der Qualifikation zur Fachgebundenen Genetischen Beratung. Da die unselige Übergangsregelung in wenigen Monaten ausläuft,  wird der 72-Stundenkurs der Regelfall zur Qualifikation für diejenigen Ärzte, die nach Erlangung der Facharztqualifikation noch keine 5-jährige Berufspraxis vorweisen können. Dieser Kurs erfüllt zumindest einige Qualitätsmindeststandards wie sie das GenDG fordert. Der Direktor der Akademie, Tiemo Grimm und ich haben die Präsidentinnen und Präsidenten der Ärztekammern auf das Programm unserer Akademie hingewiesen und unsere Unterstützung für die Etablierung derartiger Kurse angeboten.

Unser Ziel ist ein möglichst flächendeckendes Kursangebot. Zusagen zur Organisation und Durchführung eines 72-Stunden Kurses liegen uns von unseren Kollegen in Würzburg, Hamburg, Düsseldorf, Berlin und Tübingen vor, entsprechende Kurse unter dem Dach der Akademie zu organisieren. Die jeweiligen Organisatoren sind sicher dankbar für aktive Unterstützung. Mein Dank gilt dem Direktor der Akademie Tiemo Grimm und dem Vorstand der Akademie. Die Akademie hat sich zu einer wichtigen Einrichtung der GfH entwickelt. Ich danke allen, die sich dort engagieren. Ich werde als zukünftiger Akademiedirektor auch weiterhin aktiv für ein umfassendes Kursangebot sorgen, dass sich an unsere Mitglieder richtet,  aber auch über Angebote für andere Berufsgruppen wie Lehrer oder Journalisten etc. nachdenken. Ihre Anregungen sind hierzu sehr willkommen.

 

 

GfH Mediathek

Die Vorbereitungen zur Etablierung einer Mediathek unter dem Dach der Akademie machen Fortschritte. Sie soll das Ziel verfolgen, fachlich hochstehende Informationsmaterialien zum Thema Humangenetik für die interessierte Öffentlichkeit speziell aber für Schulen und Lehrer und verwandter Bereiche bereitzustellen. Die gesammelten Dokumente dieser Mediathek können als Unterrichtsmaterialen und bei der Weiterbildung von Lehrerinnen und Lehrern, im Schulunterricht und zur Unterstützung von Schüler-Lehrer-Veranstaltungen dienen. Beabsichtigt ist eine Stärkung der Außenwirkung des Faches Humangenetik in Schulen und der breiten Öffentlichkeit. Beiträge, die in die Mediathek aufgenommen werden sollen, müssen bestimmte Bedingungen erfüllen, die von Mitgliedern des Arbeitskreises Mediathek, überprüft werden. Der Vorstand dankt Herrn Thomas Eggermann dafür, dass er sich dieser Aufgabe angenommen hat. Die Umsetzung erfolgt in enger Abstimmung mit unserer Geschäftsstelle, der bei der Realisierung vor allem bei der Klärung der Urheberrechte der Beiträge eine zentrale Rolle zukommt. Der Vorstand hat Mittel für den Erwerb der Rechte bereitgestellt. Hier freuen wir uns über Ihre Anregungen und Ideen. Ihre Tipps zu interessanten Filmen, Rundfunkbeiträgen, Zeitschriftenartikeln, Dokumentationen können Sie gerne mit dem Hinweis auf die Mediathek an den Arbeitskreis oder die GfH-Geschäftsstelle richten.

 

 

Syndromtag 2015 und 1. Tumorgenetische Arbeitstagung

Der Syndromtag 2015, zum Thema „Next-Generation-Phenotyping“ hat vom 18.-19. September in Tübingen  stattgefunden. Dank an die Organisatoren Herrn Andreas Dufke und Herrn Olaf Rieß. Den Frank-Majewski-Preis hat  Frank Kaiser erhalten. Auf diesem Wege noch einmal herzlichen Glückwunsch. Der Syndromtag 2016 soll vom 23.-24.9. in Erlangen und 2017 in Dresden stattfinden. Dank an alle Beteiligten und unsere Kommission stellvertretend an die Sprecherin Frau Ute Moog.

Die 1. Tumorgenetische Arbeitstagung hat vom 28.-30. Mai 2015 hat in Göttingen-Uslar/Volpriehausen unter dem Dach der Akademie Humangenetik stattgefunden. Die Tagung wurde von Herrn Detlef Haase und seinem Team aus Göttingen ausgerichtet. Den Lore Zech-Preis hat Frau Friederike Braulke erhalten, auch ihr herzlichen Glückwunsch. Die nächste Tumorgenetische Arbeitstagung findet vom 19.-21.5.2016 in München statt. Tagungspräsidentin ist Frau Claudia Haferlach. Im Jahr 2017 wird die TGA in Zweibrücken stattfinden. Dank an die beteiligten, im Vorstand ist dies vor allem Frau Simone Heidemann und stellvertretend für die GfH-Kommission "Somatische Tumorgenetik“ ihrem Sprecher Harald Rieder.

 

 

EU In-vitro-Diagnostika Verordnung

Wir haben mit einem Schreiben an Herrn Gesundheitsminister Hermann Gröhe, die Staatssekretäre des BMG und die Abgeordneten des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag das Anliegen des Abgeordneten des Europaparlamentes Dr. Peter Liese zur Änderung des von der Europäische Kommission vorgelegten Entwurfs einer Richtlinie der In-vitro-Diagnostika (IVD) und Medizinprodukte-Verordnung mit dem Ziel unterstützt. Anliegen ist, dass in Europa in Zukunft für die Anwendung genetischer Tests gewisse Mindeststandards an Information erfüllt sein müssen.  

 

 

Aufgaben für den Neuen Vorstand – Überlegungen zu einer neuen Vorstandsstruktur

Viele Tätigkeitsfelder werden kontinuierlich auch den neuen Vorstand intensiv beschäftigen bzw. in Atem halten. In einem Fach, das einem derart dramatischen Wandel ausgesetzt ist, gehen die Themen nicht aus bzw. werden immer neue Fragen aufgeworfen. Die Tatsache, dass sich in diesem Jahr der Vorstand weitgehend erneuert hat, hat uns zur Überlegung gebracht, dass wir unsere Satzung dahingehend ändern sollten, dass neben dem/der jetzt schon quasi bekannten incoming Vorsitzenden der/die Vorsitzende nach seiner/ihrer Amtszeit eine weitere Amtsperiode als past-Vorsitzender/Vorsitzende dem Vorstand angehören sollte. Er/sie kann so zusätzlich für Kontinuität sorgen und vor allen einzelne Projekte auch nach Ausscheiden als Vorsitzender/Vorsitzende weiter betreuen, was die Vorstandsarbeit sicher erleichtern könnte. Dieses Modell wird von vielen Fachgesellschaften erfolgreich praktiziert. Die Wahl müsste dann diesen Zeitrahmen bereits bei der Kandidatur berücksichtigen.

Die Diskussion der problematischen Bedarfsplanung- um nur ein Thema zu benennen - mit einer Niederlassungssperre für unser Fach muss mit hoher Priorität angegangen werden.

 

 

Dank an Viele

Nach einer insgesamt vierjährigen Amtszeit als GfH-Vorsitzender gebe ich den Staffelstab an Frau Gillessen-Kaesbach weiter. Ich wünsche ihr und dem neuen Vorstand mit Ute Hehr, Markus Nöthen, Thomas Eggermann und Uwe Kornak viel Erfolg; an Arbeit und spannenden Themen wird es wirklich nicht mangeln. Zuletzt verging eigentlich kein Tag ohne GfH-Aktivitäten. Die Vorstandsarbeit war aber immer eine Gemeinschaftsaufgabe, so dass ich meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand danken möchte: Gabriele Gillessen-Kaesbach und Hildegard Kehrer-Sawatzki als Stellvertretende Vorsitzende, Simone Heidemann als Schriftführerin und  Wolfram Kress als Schatzmeister. Die Vorstandssitzungen waren bei einem sehr konzentrierten Arbeitspensum immer konstruktiv und nie kontrovers. Ich darf mich an dieser Stelle ausdrücklich für ihr Engagement bedanken.

Dank auch an die vielen Mitglieder, die für die GfH tätig waren. In der GfH sind ca. 80 Positionen zu besetzen. Wir sind daher ständig auf der Suche nach engagierten Kolleginnen und Kollegen. Wer Interesse an der Mitarbeit in einem Gremium hat, ist herzlich willkommen. Über eine Mitteilung an den Vorstand oder die Geschäftsstelle würden wir uns freuen.

 

 

Was wäre die GfH ohne…..?

Eine derart verzweigter Verein mit zentralen Aufgaben der Administration, der Kongressorganisation nicht nur unserer Jahrestagung, sondern auch dem Syndromtag und der Tumorgenetischen Arbeitstagung, wodurch es der GfH möglich bleibt, die Teilnahmegebühren niedrig zu halten, der teilweise mühsamen Betreuung der Zeitschrift Medizinische Genetik, die uns oft große Sorge macht und der Akademie Humangenetik erfordert eine sehr effiziente Geschäftsstelle. Ich könnte mir auch nach vier Jahren keine effizientere Geschäftsführerin als Frau Dr. Christine Scholz vorstellen, im Gegenteil mein Respekt vor der Arbeitsleistung unserer Geschäftsstelle ist stetig größer geworden. Gemeinsam mit Frau Fiedler verfügen wir in unserer Geschäftsstelle über ein professionelles Team, ohne dass wir all die vielen Dinge nicht leisten könnten. Deshalb gilt Ihnen ganz zuletzt noch einmal mein besonderer Dank!

 

 

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Bochum2017-Logo

GfH-Jahrestagung

29.-31.3.2017

 

Vorschau

Keynote-Lecture
Prof. Dr. Dr. Dr. Hanns Hatt:
Genetik des Riechens und die Riech-Rezeptoren

Plenary Sessions
Session 1: Christine M. Disteche: X-chromosome inactivation
Session 2: David Goldstein: High-throughput sequencing approaches in neuropsychiatric diseases

 

 

Akademie Humangenetik

2016

Das Seminarhotel für unsere Veranstaltungen hat gewechselt: Unsere Würzburger Kurse finden ab sofort GHOTEL in Würzburg statt. Dieses Hotel bietet neben einer sehr guten Tagungsinfrastruktur einen hervorragenden Service für alle Tagungsteilnehmer. Damit können wir Ihnen die Kursangebote mit unseren ausgewiesenen Referenten in einem angenehmen, modernen Ambiente und perfekter Organisation anbieten.

Der Übernachtungspreis reduziert sich dadurch sogar deutlich auf 86 Euro/Nacht inkl. Frühstück. Selbstverständlich ist auch im neuen Seminarhotel ein Zimmerkontingent für die Teilnehmer reserviert. Bitte setzen Sie sich bei Bedarf mit dem GHOTEL, Katharina Wiesmann,
E-Mail: wuerzburg@ghotel.de oder Telefon 0931 - 359 62 – 0 in Verbindung.

2016 | 29.–30. April, Würzburg (Deutschland)
K114-16 Epilepsien, Stoffwechselkrankheiten und Mitochondriopathien
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2016 | 04.–27. Mai, Würzburg (Deutschland)
K112-16 Qualifikation Fachgebundene Genetische Beratung
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2016 | 27.–28. Mai, Würzburg (Deutschland)
K113-16 Qualifikation Fachgebundene Genetische Beratung Praktisch-kommunikativer Teil
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2016 | 10.–11. Juni, Frankfurt (Deutschland)
K115-16 PID – gesetzliche Anforderungen und deren praktische Umsetzung. NIPT und andere nichtinvasive Screeningmethoden.
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2016 | 17.–18. Juni, Würzburg (Deutschland)
K116-16 Next Generation Sequencing Diagnostik
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2016 | 23.–24. September, Würzburg (Deutschland)
K117-16 Angeborene Imprinting-Erkrankungen: Grundlagen und Diagnostik
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2016 | 30. September–01. Oktober, Würzburg (Deutschland)
K118-16 Syndromologie für Anfänger
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2016 | 05. November, Frankfurt (Deutschland)
K119-16 Qualitätsmanagement in der humangenetischen Diagnostik – neue Norm, neue Anforderungen
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2016 | 25.–26. November, Würzburg (Deutschland)
K120-16 Genetisch bedingter Kleinwuchs
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Detaillierte Informationen finden Sie unter www.akademie-humangenetik.de
Weitere Tagungen und Veranstaltungen finden Sie hier

 

SAVE THE DATE

 

Tumorgenetische Arbeitstagung

2016

München, 19.-21.5.2016

 

 

Syndromtag 2016

Erlangen, 23.-24.9.2016
Programm 2016



 

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