NEWS

19.-20.9.2016, Berlin
Leopoldina-KAST Symposium “Genome Editing in Germany and Korea”
Joint Academies‘ Symposium of the National Academy of Sciences Leopoldina and the Korean Academy of Science and Technology (KAST)

Anmeldung und Programm

 

 

Leitlinien für die molekulare und zytogenetische Diagnostik
bei Prader-Willi-Syndrom und Angelman-Syndrom
aktualisiert

Die aktualisierte Leitlinie PWS/AS finden Sie hier

 

 

2016 Registration Process for the European Registered
Clinical Laboratory Geneticist
(ErCLG)

It has started and is open until September 15, 2016.

Information on eligibility criteria, required documents and the submission process can be found at www.ebmg.eu. Applications can be made exclusively via the online submission tool.

 

 

DFG veröffentlicht Stellungnahme zur humanen Genomsequenzierung

Papier einer gemeinsamen AG der Ständigen Senatskommissionen für Grundsatzfragen der Genforschung und in der Klinischen Forschung / Herausforderungen und Lösungsansätze

Die humane Genomsequenzierung revolutioniert derzeit die medizinische Forschung und hält Einzug in Prävention und Diagnose von Erkrankungen. Zu den vielfältigen Chancen, aber auch den ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die diese neuartige technologische Entwicklung mit sich bringt, hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) nun eine Stellungnahme vorgelegt. Die Empfehlungen richten sich insbesondere an Universitäten, Universitätsklinika und andere Forschungseinrichtungen.

Kurzzusammenfassung der Stellungnahme:

  • Die erforderliche Ausgestaltung von rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen, aber auch die Gewährleistung hoher Qualitätsstandards der Probennahme, Sequenzierung und der Datenauswertung erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit. Hierfür bieten die Universitäten, Universitätsklinika sowie Forschungseinrichtungen ein geeignetes Umfeld und die notwendige Vielfalt an Expertisen.

  • Im Gegensatz zur rechtlich klar geregelten Verantwortlichkeit ärztlicher Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fehlen entsprechende Regeln für nicht ärztliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einen empfehlenswerten und beispielhaften Lösungsansatz bietet die Stellungnahme „Eckpunkte für eine Heidelberger Praxis der Ganzgenomsequenzierung“.

  • Eine besondere Herausforderung stellen die sogenannten Zusatzbefunde dar. Die von der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik e.V. ausgearbeitete Einteilung solcher Befunde bietet eine geeignete Hilfestellung im Umgang mit Erkenntnissen, die mit der ursprünglichen Fragestellung nicht in Verbindung stehen.

  • Die Aufklärung von Patientinnen und Patienten bei humangenetischen Fragestellungen ist besonders herausfordernd und vielschichtig. So können beispielsweise mögliche Erkenntnisse auch nahe Verwandte betreffen. In vielen Fällen ergibt sich überdies lediglich eine Wahrscheinlichkeit für die eine bestimmte Erkrankung. Um diesen spezifischen Anforderungen zu begegnen, müssen neuartige und zukunftsweisende Wege der Wissensvermittlung gefunden und erprobt werden, um eine zeitgemäße Aufklärung von Patienten zu ermöglichen und der breiten Öffentlichkeit ein realistisches Bild von den Chancen und Risiken der humanen Genomsequenzierung aufzeigen zu können.

  • Die Einverständniserklärungen der Patientinnen und Patienten sollten die Möglichkeit der Rückmeldung von Analyseergebnissen an diese enthalten und die Rahmenbedingungen hierzu sicherstellen. Der Verzicht auf das Recht des Nichtwissens sollte enthalten sein, um die Forscherinnen und Forscher nicht einseitig zu belasten.

Universitäten, Universitätsklinika und andere Forschungseinrichtungen sollten im Rahmen ihrer satzungsgerechten Verantwortung die bestehenden Regelungslücken schließen und sich dabei an bereits vorhandenen Lösungsansätzen orientieren.

 

 

Bildung Europäischer Referenznetzwerke
ERN-Informationen der Europäischen Kommission

Die Europäische Kommission hatte am 7.4. einen Informationstag zur Ausschreibung für ERN – Europäische Referenznetzwerke durchgeführt. Im Nachgang der Veranstaltung hat die Europäische Kommission einen Link veröffentlicht, unter welchem die Präsentationen der Veranstaltung heruntergeladen werden können:
http://ec.europa.eu/health/ern/events/ev_20160407_en.htm#b

Das Bundesministerium für Gesundheit hält unter folgendem Link Informationen zu den Entwicklungen auf dem Gebiet der ERN vor:
http://www.bmg.bund.de/themen/internationale-gesundheitspolitik/europa/europaeische-referenznetzwerke.html

Informationen zur Bildung Europäischer Referenznetzwerke sowie zu den nationalen Ansprechpartnern im Board of Member States:
http://ec.europa.eu/health/ern/board_member_states/index_en.htm
http://ec.europa.eu/health/ern/docs/ern_board_members_en.pdf

Ausschreibung für Europäische Referenznetzwerke:
http://ec.europa.eu/health/ern/implementation/call/index_en.htm

Hier gelangen Sie direkt zu Informationen für Bewerber über das Verfahren der Billigung in Deutschland:
http://www.bmg.bund.de/themen/gesundheitssystem/internationale-zusammenarbeit/europa/europaeische-referenznetzwerke/ern-informationen-fuer-bewerber.html

Online-Plattform zur Vernetzung interessierter Leistungserbringer ‘Matchmaker’

 

AUSSCHREIBUNG

W2-Professur für Zelluläre Modelle Genetischer Erkrankungen

An der Medizinischen Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist im Institut für Humangenetik (Direktorin: Univ.-Prof. Dr. Dagmar Wieczorek) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur für Zelluläre Modelle Genetischer Erkrankungen unbefristet zu besetzen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Bewerbungsfrist ist der 1.9.2016

 

WORKING AT CCRI

The Children´s Cancer Research Institute (www.science.ccri.at) announces recruitment for two new positions to further develop the strong program in pediatric leukemia.

The leukemia program is embedded in the vibrant multidisciplinary environment of one of the leading pediatric hematology/oncology centers in Europe and the largest pediatric research and treatment center in Austria. Basic, translational and clinical leukemia research has a long tradition with a leading involvement of the hospital and the CCRI in BFM treatment protocols since the 1970’s, stem cell transplantation, and leukemia genetics. Together, the physically adjacent CCRI and St. Anna Children´s Hospital provide a unique and successful combination of basic and clinical research, diagnostics, clinical trial management and up-to-date clinical care. The two positions are:

Principal Investigator:
The Principal Investigator is expected to lead a competitive independent pediatric leukemia research program. The successful applicant will hold an MD and/or PhD degree and have at least five years of postdoctoral research experience. Scientific excellence of an independent research program with a potential for clinical translation and strong publication and funding track records are necessary requirements.

Clinical Geneticist:  
The position of a Clinical Geneticist will be a joint commitment of the St Anna Children's Hospital and CCRI. The successful applicant will hold an MD (and preferentially PhD) degree. She/he will be responsible for genetic diagnostics and counseling, and will also have the opportunity to develop an independent relevant personal research program.

We offer:
Successful applicants will be offered an attractive salary, a competitive startup package, and an initial five-year contract with the perspective of extension and tenure. There is also the possibility forpart-time involvement in patient care.

Heinrich Kovar, PhD, Univ.Prof.
Scientific Director

St. Anna Kinderkrebsforschung e.V.
CHILDREN'S CANCER RESEARCH INSTITUTE
Zimmermannplatz 10, 1090 Wien, Austria
T +43(1)40470-4092 F +43(1)40470-64092
heinrich.kovar@ccri.at science.ccri.at

 

 

TAGUNGSANKÜNDIGUNGEN

syndromtag2016Erlangen, 23.-24.9.2016
Syndromtag 2016
Chromatinopathien

Der diesjährige Fokus des Syndromtags liegt auf Chromatinopathien – Erkrankungen, die durch Störungen in der transkriptionellen Regulation und Chromatinorganisation verursacht werden.

Durch die Fortschritte im Rahmen der Next-Generation-Sequenzierung haben sich insbesondere im entwicklungsneurologischen Bereich in den letzten Jahren mehrere Chromatin-assoziierte, syndromale Krankheitsgruppen herauskristallisiert.

Gerne möchten wir Sie zu diesem Syndromtag einladen.

Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung

 

Regensburg, 9.-10.12.2016
Präimplantationsdiagnostik in Deutschland

Tagung der deutschen PID-Zentren. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Tagungsankündigungen

syndromtag2016

Erlangen, 23.-24.9.2016
Syndromtag 2016
Chromatinopathien

 

GfHTagung2017

GfH-Tagung 2017
Bochum, 29.-31.3.2017

 

TGA2017

Tumorgenetische Arbeitstagung
Zweibrücken, 15.-17.6.2017

 

Tagungskalender

GfH-Tagungsarchiv

Jobbörse
4 Stellenanzeigen

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Dokumentenserver


- GfH-Positionspapier

- Kernkompetenzen-Papier

- S2 LL-Humangenetik

- Gendiagnostikgesetz

- GEKO-Richtlinien



Links
www.orpha.net
www.bvdh.de
www.oegh.at
www.sgmg.ch
www.eshg.org
www.eurogentest.org

www.vpah.de


 

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